Die Modellbaugruppe ...

... der Malteser Greven baut und sammelt Modelle  von diversen Hubschraubern die in der Luftrettung eingesetzt werden bzw. wurden.

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Neben einer ständigen Ausstellung im Aus- und Fortbildungszentrum des MHD  Greven, werden von der Modellbaugruppe Ausstellungen in der Region aber auch im ganzen Bundesgebiet ausgetragen. 1999 wurde an einer Modellausstellung im Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow teilgenommen. Im Jahr 2000 haben die Modellbauer ihre Hubschrauber-Modelle beim 6. Fachkongress Rettungsdienst  “40 Jahre Luftrettung” in Bonn und beim 25jährigen Jubiläum von Christoph 10 in Wittlich zur Schau gestellt. Über 60 verschiedene Modelle hat die Modellbaugruppe inzwischen zusammen getragen.

Angefangen hat die Sammel-Leidenschaft mit einem nachgebauten Modell im Maßstab 1:32 des im Kreis Steinfurt stationieren SAR 76 der Bundeswehr. Heute sind es die Modelle der ADAC Luftrettung GmbH, Deutsche Rettungsflugwacht, Bundesministerium des Innern/BGS (ehemals Katastrophenschutz), Bundeswehr und anderer Organisationen, die in den Vitrinen der Modellbauer stehen.

Modell EC135 ChrEuro2
Modell SEAKING US NAVY Rescue

Gebaut wird alles, was als Primär- oder Sekundärhubschrauber in Deutschland und im Ausland eingesetzt wird bzw. wurde. Der Maßstab reicht von 1:32 bis zu den Kleinen im Maßstab 1:72. Zu den Hubschraubern kommen nun auch Flächen- und Suchflugzeuge verschiedener Organisationen in aller Welt von vorgestern und heute.

Geschichte der Luftrettung in Deutschland

Bereits 1973 wurde in München die 1. Rettungshubschrauberstation Deutschlands eingerichtet. In den folgenden Monaten und Jahren wurden auch an anderen Standorten Rettungshubschrauber (RTH) stationiert. Heute gibt es  in Deutschland ein flächendeckendes Luftrettungssystem, daß aus mehr als fünfzig Hubschrauberstationen besteht und weltweite Anerkennung genießt. Bis in die sechziger Jahre geht der Einsatz von Bundeswehr-Hubschraubern im Rahmen der ICAO und dem damit verbundenen SAR-Dienst zurück

Hauptaufgabe eines Rettungshubschraubers ist es, in möglichst kurzer Zeit ein Rettungsteam, bestehend aus Notarzt und Rettungsassistent, zum Notfall- patienten zu bringen. Neben dem Hubschrauber wird stets ein Rettungswagen (RTW) zum Notfallort alarmiert, in dem der Patient mit allen üblichen Mitteln der präklinischen Notfallmedizin versorgt werden kann.Nach entsprechender Versorgung wird der Patient mit dem Hubschrauber oder auch mit dem Rettungswagen in die nächste geeignete Klinik transportiert. Bei Bedarf begleitet die medizinische Besatzung des RTH den Patienten im RTW zum Krankenhaus.

rtw bei anfahrt

Rettungswagen bei der Anfahrt, -oftmals sind die Anfahrtswege versperrt. Kostbare Zeit geht verloren!

SAR76 Aussenlandung

Auch in unwegsamen Gelände hat der Einsatz von Hubschraubern große Vorteile, neben der großen Übersicht aus der Luft auch hier der schonende Abtransport ohne Schlaglöcher!

Zu Notfallpatienten zählen alle Personen, die sich infolge von Krankheit, Verletzung oder anderer Umstände in Lebensgefahr befinden, oder denen schwere gesundheit- liche Schäden drohen, wenn sie nicht schnellstmöglich medizinische Hilfe erhalten. Die Rettung aus der Luft kommt also zu Opfern von Verkehrsunfällen, einem Patienten mit Herzinfarkt, ebenso wie zu Opfern schwerer  Arbeitsunfälle, oder zu anderen Notfällen. Einziges Kriterium für einen Rettungshub- schraubereinsatz ist das Ausmaß der gesundheitlichen Gefährdung des Patienten.

In der Luftrettung kommen verschiedene Hubschraubertypen zum Einsatz. Vom eingesetzten Hubschraubertyp hängt es ab, ob die fliegerische Besatzung des RTH nur aus einem Piloten oder aus einem Piloten und einem Bordwart (häufig bei Maschinen der Bundeswehr Bell UH-1D) besteht. Die medizinische Besatzung besteht aus Notarzt und Rettungsassistent.

Landeplatz Zielkrankenhaus (klein)

Viele Schwerpunktkliniken verfügen über einen Dachlandeplatz, von denen die Patienten schnellstmöglich in die Fachabteilungen verlegt werden können.

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